Freitag, 10.07.2009

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über das AWO-Förderzentrum

Inge Aures

Wolfgang Hoderlein

Claus Stenglein

Über die Leistungen und Angebote des Förderzentrums der Arbeiterwohlfahrt informierte sich die Kreistagsfraktion der SPD im Rahmen eines Ortstermins.

AWO-Geschäftsführerin Elisabeth Weith informierte dabei unter anderem auch über die verschiedenen Sanierungsmaßnahmen in der Heilpädagogischen Tagesstätte und dem Kinderhort, welche mit insgesamt 810.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung gefördert werden.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, MdL Inge Aures, lobte eingangs vor allem das breite und qualitativ hochwertige Betreuungsangebot des Förderzentrums der Arbeiterwohlfahrt. Dieses umfasst sowohl das Sonderpädagogische Förderzentrum mit 260 Schülern, als auch das Förderzentrum für geistige Entwicklung mit etwa 60 Schülern, an welches noch die eigenständige Heilpädagogische Tagesstätte sowie das Internat „Rehbergheim“ als weitere Einrichtungen angeschlossen sind.

Bezirksrat und MdL a. D. Wolfgang Hoderlein hob die große Bedeutung der Einrichtung hervor, auch denjenigen Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildungschance einzuräumen, welche eine intensivere Form der Förderung als im herkömmlichen Schulsystem benötigen. Dies habe bei vielen Jugendlichen nichts mit mangelnder Begabung zu tun, sondern sei in der Regel auf eine insgesamt langsamere Entwicklung als bei Gleichaltrigen oder auf einzelne Hemmnisse wie Sprach- und Lernstörungen zurückzuführen.

Erfreut zeigte sich AWO-Geschäftsführerin Elisabeth Weith über die Zuwendungen aus dem Konjunkturpaket II. So wurden von ursprünglich beantragten 925.000 Euro insgesamt 810.000 Euro an Fördergeldern bewilligt. Hiermit kann die Arbeiterwohlfahrt insgesamt zehn einzelne bauliche Maßnahmen im Förderzentrum durchführen, darunter die Installation einer kompletten Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem oder auch die Neuinstallation der Wasserleitungen. „Das Konjunkturpaket II des Bundes unterstützt die heimischen Handwerker in schwierigen Zeiten“, so der Bundestagskandidat Claus Stenglein.

Kreisverband Kulmbach