Montag, 02.12.2013

Neudrossenfeld: Rudolf Bock ist der Bürgermeisterkandidat der SPD

Mit einer Gemeindeordnung gratulierte SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Michaela Schirmer (rechts) dem Bürgermeisterkandidaten der Neudrossenfelder SPD, Rudolf Bock, zur Nominierung. Links MdL und SPD-Kreisvorsitzende Inge Aures.

Rudolf Bock tritt für die SPD an

BÜRGERMEISTERWAHL Die Neudrossenfelder Genossen haben am Montag das Geheimnis gelüftet. Neben dem50-Jährigen war auch Michaela Schirmer als Bewerberin im Gespräch.

Seit Montagabend ist das Geheimnis um den Bürgermeisterkandidaten der SPD Neudrossenfeld gelüftet. Lange Zeit war die amtierende Gemeinderätin und Friseurmeisterin Michaela Schirmer als potenzielle Kandidatin gehandelt worden, doch bereits im Sommer wurden die Weichen für Rudolf Bock gestellt.  Der 50-jährige Industriekaufmann und Handelsfachwirt führt auch die Gemeinderatsliste an. Die acht Männer und acht Frauen wurden ohne Gegenstimmen nominiert. Unter ihnen ist auch der derzeit parteilose Gemeinderat Franz Klatt.

„Freue mich wie verrückt“

„Gemeinsam nah am Bürger!“ lautet das Motto für die Kommunalwahlen, wie Ortsvorsitzende Michaela Schirmer erläuterte. Sie konnte ihre Begeisterung nicht verbergen: „Ich freue mich wie verrückt, weil wir nicht nur einen Bürgermeisterkandidaten haben, sondern auch eine wunderbare Liste für die Gemeinderatswahlen. In meinem Friseurgeschäft war es die letzten Wochen richtig spannend. Es hatten sich sogar Kunden gefunden, die neben dem Amtszimmer des Bürgermeisters ein Frisierstübchen für mich eingerichtet hätten.“ Nachdem Schirmer Rudolf Bock als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen hatte, votierte von den 22 Stimmberechtigten nur einer mit Nein, einer enthielt sich – ein eindeutiger Vertrauensbeweis für den 50-Jährigen. Bock nahm auch gleich die Gelegenheit wahr, seine Beweggründe darzustellen: „Es war schon immer ein Ziel von mir, in der Kommunalpolitik eine gestaltende Rolle zu spielen.“ Eines seiner Steckenpferde sei das Ehrenamt – bei der Bayerischen Jungbauernschaft und im Schützenverein „Die Alten Treuen“ als 1.Vorsitzender.Rudolf Bock: „Ich habe mich schon vor 35 Jahren im Arbeitskreis Jugend- und Gesellschaftspolitik um die demografische Entwicklung im ländlichen Raum gekümmert, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Das Thema hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.“

Versorgung hat Priorität

Auf die Gemeinde eingehend, stellte der SPD-Bürgermeisterkandidat fest: „Es sind in den letzten Jahren, nicht zuletzt auch durch Initiativen der SPD-Gemeinderäte, viele Projekte angeschoben und durchgeführt worden, die die Gemeinde ein gutes Stück nach vorne gebracht haben.“ Bock betonte, dass die Gemeinde für Kinder, Familien und gerade auch für Senioren attraktiv gestaltet werden muss. Dazu gehöre für ihn die Versorgung im Ortskern: „Eines der ersten Projektewird die Wiederbelebung des Edeka-Marktes sein, in welcher Form auch immer.“ Daneben solle ein Bürgerbüro, das längere Öffnungszeiten habe, Anlaufstelle für Bürger und Gäste werden. Hier könne auch eine Ehrenamtsbörse eingerichtet werden. Bock: „Ich habe seit 16 Jahren als Vorsitzender des Schützenvereins mit einem tollen Team einiges bewegt, mittlerweile ist dieser Verein der zweitgrößte in der Gemeinde. Die kann sicher auch von dieser Erfahrung profitieren. Ausführlich setzte sich Bock mit dem Begriff Bürgernähe auseinander: „Das bedeutet zum Beispiel gemeinsame Vermarktung von Produkten aus der Region, eine gut funktionierende Nahversorgung im Ortskern, die Schaffung von Voraussetzungen, dass die Menschen auch im Alter möglichst lange zu Hause leben können, und natürlich seniorengerechte Einrichtungen.“ Selbstverständlich gehörten auch die Förderung von Familien dazu und eine enge Zusammenarbeit von Vereinen, Verwaltung und Kirche. Das bedeutet ebenso, dass die Bürger gerade in den Ortsteilen mit einbezogen werden. „Ich stelle mir auch eine Immobilienbörse vor“, blickte Bock in die Zukunft. „Alles in allem soll die Verwaltung mehr zum Dienstleister werden.“ Rudolf Bock sprach sich für offene und transparente Informationen aus:

„Anregungen ernst nehmen“

„Dazu gehört auch, dass man die Bürger mitnimmt, dass man Wünsche und Anregungen ernst nimmt und offen und fair miteinander umgeht.“ Bock will auch die Wirtschaft und die Industrie sowie das Gewerbe in der Gemeinde Neudrossenfeld fördern. SPD-Ortsvorsitzende Michaela Schirmer erinnerte noch an zwei Projekte, die langen Atem erforderten und von der SPD-Fraktion im Gemeinderat angestoßen worden seien: die Skateranlage und die Hornungsreuther Kreuzung.

(Quelle: Bayerische Rundschau vom 27.11.2013, Werner Reißaus)

 

 

 

 

Schützenchef hat Amt des Bürgermeisters im Visier

SPD Neudrossenfeld nominiert Bock als Kandidaten

Der 50-jährige Industriekaufmann und Handelsfachwirt Rudolf Bock wird für die SPD ins Rennen um das Amt des Neudrossenfelder Bürgermeisters gehen. Er bekam 20 von 22 Stimmen, bei einer Enthaltung. Die Neudrossenfelder Genossen stellten jeweils acht Männer und Frauen auf. Sie setzten Bock auch an die Spitze der Liste, auf der sich überdies der parteilose Gemeinderat Franz Klatt findet. „Gemeinsam nah am Bürger“ – unter diesem Motto will die SPD in den Kommunalwahlkampf starten.

Die SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Michaela Schirmer, die selbst lange als potenzielle Kandidatin gehandelt worden war, ihrerseits aber Bock vorgeschlagen hatte, sprach von einer „wunderbaren Liste“.

 Rudolf Bock hingegen nannte seine Beweggründe und Ziele: „Es war schon immer ein Ziel von mir, in der Kommunalpolitik eine gestaltende Rolle zu spielen.“ Er engagiert sich in verschiedenen Ehrenämtern, bei der Jungbauernschaft im Verein sowie im Kreis-, Bezirks- und Landesverband, später dann im Schützenverein Die Alten Treuen als Vorsitzender. Bock machte Voraussicht von Jahrzehnten geltend: „Ich habe mich schon vor 35 Jahren im Arbeitskreis Jugend- und Gesellschaftspolitik um die demografische Entwicklung im ländlichen Raum gekümmert, als es dafür dieses Wort noch gar nicht gab.“

Die Gemeinde könne insgesamt mit ihrer Entwicklung zufrieden sein, sagte Bock, sie müsse allerdings für Kinder, Familien und Senioren noch attraktiver werden. Dazu gehöre die Versorgung im Ortskern. „Eines der ersten Projekte wird die Wiederbelebung des Edeka-Marktes sein, in welcher Form auch immer.“

Außerdem soll ein Bürgerbüro Anlaufstelle für Bürger und Gäste werden. Dort könne auch eine Ehrenamtsbörse eingerichtet werden. Bock brachte seine Erfahrung als Schützenvereinschef ins Spiel. Gemeinsam „mit einem tollen Team“ habe er in den vergangenen 16 Jahren „einiges bewegt“. Mittlerweile sei der Schützenverein er zweitgrößte Verein in Neudrossenfeld.

Als Bürgermeister von Neudrossenfeld wolle er nicht nur die Voraussetzungen für selbstständiges Wohnen im Alter verbessern, sondern auch eine Immobilienbörse einrichten. „Vor allem soll die Verwaltung mehr zum Dienstleister werden.“ Darüber hinaus sprach der 50-Jährige sich für eine größere Transparenz der Verwaltung aus. „Dazu gehört auch, dass man die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt, dass man Wünsche und Anregungen ernst nimmt und offen und fair miteinander umgeht.“ Bock will auch die Wirtschaft und die Industrie sowie das Gewerbe in der Gemeinde Neudrossenfeld fördern.

Michaela Schirmer nannte außerdem zwei konkrete Projekte, die von der der SPD-Fraktion angestoßen wurden, nach ihrer Einschätzung allerdings langen Atem erforderten: die Skateranlage und die Hornungsreuther Kreuzung.

(Quelle: Nordbayerischer Kurier vom 27.11.2013, Werner Reißaus)

 

 

 

 

Rudolf Bock geht für die SPD ins Rennen

Die Neudrossenfelder Sozialdemokraten küren den 50-jährigen Industriekaufmann zum Bürgermeisterkandidaten. Er will die Gemeinde weiter attraktivieren.

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