Dienstag, 28.02.2012

"Ascherdienstag" der SPD Kupferberg: Rudi Matysiak kündigt seinen Rückzug an

Inge Aures gratuliert Helmut Knorr zu dessen 80. Geburtstag. Mit im Bild (v.l.) Stadtrat Volker Matysiak, Stadträtin Silvia Turbanisch und Stadtrat und Vorsitzender Rudi Matysiak.

Sehr gut besucht war das traditionelle Fischessen des SPD Ortsverbandes am Faschingsdienstag in der Gaststätte Haas. Im Mittelpunkt standen der Bericht des Ortsvorsitzenden und Stadtrates Rudolf Matysiak und ein Referat von Landtagsabgeordneter Inge Aures über „Aktuelles aus dem Bayerischen Landtag“.

Generationswechsel

In seinem Rückblick erwähnte Rudolf Matysiak besonders die Spenden an die Freiwillige Feuerwehr Kupferberg und an den Verein der Musikfreunde. Zum ersten Mal wurde der 1. FC Kupferberg mit ins Boot genommen beim Kerwatanz in der Stadthalle, der sehr gut besucht war.

Anhand der vielen Geburtstage bei älteren Mitgliedern sei klar erkennbar, dass der Ortsverband dringend Nachwuchs braucht und es sollte bei der Jahreshauptversammlung am13. April auch an der Spitze einen Generationswechsel geben, nachdem er 20 Jahre den Ortsverband führe. Angesprochen wurde vom Vorsitzenden auch die Breitbandversorgung, die für die Stadt äußerst wichtig ist. Aber auch die Zusage der Staatssekretärin Katja Hessel, auf eine weitere Förderung, die nicht eingehalten wurde. Schließlich seien die Finanzmittel der Stadt sehr begrenzt.

Franken bleibt außen vor

MdL Inge Aures sprach von einem sehr rührigen Ortsverein mit einem bewährten Vorsitzenden an der Spitze. Wichtig für die gesamte Partei sei die Basisarbeit. Diese werde in Kupferberg sehr gepflegt.

In ihrem Referat „Aktuelles aus dem Bayerischen Landtag“ sprach die Abgeordnete alle wichtigen politischen Themen an. Die CSU betrachte sich gleichzeitig als „Täter und Retter“. Bayern sei wunderschön, dazu gehöre aber auch Franken. Dies sollte in München bekannt sein. Wichtig für die SPD ist das kostenlose letzte Kindergartenjahr. Nicht unerwähnt ließ die Referentin das finanzielle Fiasko bei der Bayerischen Landesbank. Wie hier mit dem Geld umgegangen werde, sei einfach unglaublich. An der Veranstaltung nahm auch Ehrenbürger Ignaz Stocker sowie die gesamte Vorstandschaft des SPD Ortsvereins teil.

(Quelle: Frankenpost / E.W. vom 24. Februar 2012)